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Salzburg - feel the inspiration!

Die Bärenhöhle in Faistenau

Der besonders für Kinder interessante Lehrwanderweg zur begehbaren Bärenhöhle erinnert an den letzten Salzburger Bären, der bis 1838 in Faistenau gelebt hat. Durch die fundierten Informationen wird das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Natur bewußter.

Bärenhöhle_gr

Zur Bärenhöhle gibt es folgende Geschichte:
Vor vielen, vielen Jahren lebte nahe des Gipfels von Lidaun ein Einsiedler in einer Höhle.
Mit ihm lebten zwei Bären, die er großgezogen hatte.

Die Bewohner des Dorfes trauten sich nicht auf den Berg, da sie die Bären fürchteten. Über den Einsiedler wurden viele Geschichten erzählt.

Eine davon berichtet über den großen Goldschatz, den der Mann besitzen sollte. Ein Paar mutige junge Burschen der Gegend versuchten an das Gold zu kommen, aber keiner von ihnen kam zurück. Am Karfreitag, das Jahr ist unbekannt, fanden Holzfäller die Leiche des Einsiedlers. Sie brachten sie ins Tal, wo der Mann noch am selben Tag begraben wurde.

Einem jungen, ungläubigen Mann schien der Augenblick günstig, sich das Gold zu holen. Am Ostermorgen, zeitig in der Früh, als alle Dorfbewohner bei der Auferstehungsfeier in der Kirche waren, schlich er sich, bewaffnet mit einem Gewehr, zum Schutz gegen die Bären, auf den Lidaun. Als er zur Höhle kam, lagen die zwei Bären tot vor dem Eingang. Der Mann dachte:" So ein Glück, jetzt brauche ich mir den Schatz nur mehr zu nehmen." Und wirklich, in der Höhle funkelte und glitzerte es vor Gold. Er füllte seinen mitgebrachten Sack bis oben voll. Mit der schweren Last machte er sich auf den Weg ins Dorf. Als er zu Hause ankam, fiel er totmüde ins Bett und schlief bis zum nächsten Morgen. Als er erwachte, wollte er natürlich gleich seinen Schatz besichtigen. Er öffnete den Sack und schreckte zurück. Aus dem Sack lachte ihm der Teufel entgegen. Der Mann schrie laut auf und fiel tot um. Die Leute, die ihn fanden, konnten sich seinen plötzlichen Tod nicht erklären. Ebenso wenig wussten sie, warum neben dem Bett ein Sack voller Bärenknochen stand. Die Höhle in der Nähe des Gipfelkreuzez vom Lidaun gibt es heute noch.
(Lisa Ebner – 2B Klasse der SHS Faistenau 2007)

Mehr Informationen und eine Broschüre über die Glücksplätze erhalten Sie im
Tourismusverband Faistenau
Am Lindenplatz 1
5324 Faistenau
Tel. 0043 (0) 6228/ 2314
Fax: 0043 (0) 6228/ 2314-4
E-Mail: faistenau@fuschlseeregion.com

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